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Erfolgreicher Abschlußworkshop des Projektes

 

Das Projektteam hat nach fast dreijähriger interdisziplinärer Arbeit am Mittwoch den 06.11.2013 in Bonn die Ergebnisse des Projektes der Öffentlichkeit vorgestellt.

Durchgeführt wurde der Workshop in den Räumen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) unter Beteiligung des BMVBS, Ref Z34, als Gastgeber, dem Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Ref 522, als Fördermittelgeber, sowie Vertretern aus der Logistikbranche, der Forschung und der Fachpresse.

Herr Schneiders vom BMVBS begrüßte als Gastgeber alle Teilnehmer des Workshops und hob den praktischen Ansatz des Projektes explizit hervor. Der von den Projektpartnern beschrittene Weg der Verbindung von Logistikprozessen und zunehmenden Sicherungsanforderungen wurde ausdrücklich begrüßt. Anhand von Impulsvorträgen der Duisburger Hafen AG sowie der Lobraco Akademie GmbH wurde zudem die Alltagsrelevanz von Sicherheitsaspekten in wirtschaftlichen Logistikabläufen betont.

Gemäß den ministeriellen Vertretern von BMBF und BMVBS fügt sich SefLog mit seinen Ergebnissen in die Zielsetzungen der Bundesregierung zur Förderung von Sicherheit im Verkehrsbereich ein und leistet einen praxisnahen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit von Lieferketten und durch weitestgehende Vermeidung von Einschränkungen für die Transportketten auch für die Sicherung ihrer  Wirtschaftlichkeit.

Der Teilnehmerkreis des Workshops zeigte eine erfreulich breite Anerkennung der Relevanz des Themas Sicherheit über verschiedene Branchen und Fachrichtungen hinweg, einige der Teilnehmer konnten bereits während der Projektarbeiten über Workshops und Experteninterviews direkt in die Ergebniserarbeitung einbezogen werden. Der Ansatz möglichst nah an der Praxis zu bleiben und umsetzbare Ansätze zu konzipieren bzw. zusammenzuführen ist der Hauptpfeiler des Projektes gewesen. Die Darstellung der Ergebnisse durch die Projektpartner in Etappen folgte diesem Ansatz und vermittelte den Teilnehmern einen Eindruck welche Maßnahmenbereiche der Prävention, Detektion und Identifikation, sowie der Kommunikation einfach und kostengünstig umsetzbar sind.

Anhand praktischer Beispiele und im Projekt verwendeter Methoden wurden den Teilnehmern weiterhin Handlungsansätze vorgestellt, die Akteure im Rahmen der Auswahl von Maßnahmen und deren Wirkungsabschätzung unterstützen können. Die Komplexität des Bereiches der Sicherheit führt unweigerlich zu Entscheidungskonflikten die vom Einzelfall abhängig sind. SefLog trägt mit seinen Ergebnissen dazu bei sich dem Thema möglichst unvoreingenommen zu nähern und basierend auf einfachsten Ansätzen effiziente Handlungsoptionen anzugehen.

Daraus resultiert die Kernaussage  und die Hauptempfehlung „Sicherheit nicht nachträglich zu kontrollieren, sondern aktiv und offensiv zu produzieren“.

Die Relevanz der gesamten Thematik Sicherheit im Transportbereich zeigte sich abschließend im Rahmen einer Podiumsdiskussion, die sowohl auf bestehende Problemfelder und Umsetzungshemmnisse als auch weiteren Bedarf einging.  Auch aktuelle Vorfälle zeigen, dass weiterhin erheblicher Bedarf besteht weitere Sicherheit in Transportketten zu bringen ohne deren Abläufe zu erschweren.

Das Projekt SefLog liefert dazu einen Beitrag zu einem ganzheitlichen Ansatz der Betrachtung von Sicherheit und der Ableitung von Handlungsoptionen, für die gesamte Kette wie auch für einzelne Transportschritte.

 

Ansprechpartner für den Workshop:
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